Darauf ist Verlass

3. März 2021 | Business

Was braucht es, um erfolgreich die zweitälteste Apothekenmarke Deutschlands zu werden? Man nehme: Thymianöl, Rosmarin, Arnika, Eukalyptus, Campher, Menthol, Pfefferminze, Anis, 
Jojobaöl, Orangenblütenöl, Olivenöl, Mandelöl und Fenchel. Aus diesen und vielen weiteren bewährten und überaus gesunden Naturstoffen lassen sich wunderbare Medizinprodukte, Naturheilmittel und medizinische Gesichtspflegemittel komponieren, die seit 
Jahrzehnten aus den Medizinschränken nicht mehr wegzudenken sind. Und seit fast 120 Jahren sind 
diese heilsamen Grundstoffe in entsprechenden Kombinationen unter dem Markennamen „Retterspitz“ ein verlässlicher Helfer rund um die Gesundheit.
Text: Till Ochner Bilder: Kathrin Koschitzki
Was mit dem wohl in jeder Familie seit Generationen bekannten Retterspitzwasser begann, wurde in dem traditionsreichen fränkischen Familienbetrieb heute auf rund 50 qualitativ hochwertige Produkte ausgeweitet. Die Anfänge des Unternehmens liegen bei Margarete Retterspitz, geboren 1851, die im Jahre 1895 ein Heilwasser produzierte, das sie 1901 unter der Bezeichnung „Retterspitz-Universal-Heilwickel-Bäder“ als Warenzeichen eintragen ließ. 1902 erwarb der Apotheker Hans Scheck die Rezeptur, setzte alles auf die Karte „Retterspitz-Wasser-Äußerlich“ und gründete das Unternehmen. Seit 1961 hat das Unternehmen Retterspitz seinen Sitz auf einem Areal in Behringersdorf, vor den Toren Nürnbergs. Nicht in München, Berlin oder Paris – sondern eben dort, wo das „Ur-Produkt“ Retterspitz Äußerlich seine Heimat hat. Geleitet wird die Firma von den Brüdern Markus und Florian Valet, die inzwischen die vierte Generation des Familienbetriebs bilden. Die beiden engagierten Geschäftsführer sind selbst leidenschaftlich von der hohen Qualität der Produkte überzeugt: „Von Kind an vertrauen wir voll auf Retterspitz und auch unsere Nachkommen wuchsen mit Retterspitz auf. Wir leben einfach Retterspitz.“

Auf insgesamt drei Säulen ruhen diese Artikel. Die Retterspitz Produkte sind in die Kategorien „Heilen“, „Pflegen“ und „Wohlfühlen“ eingeteilt. Die heilende Wirkung von den zwei „Urprodukten“ Retterspitz Innerlich sowie Äußerlich bildet auch heute noch das Rückgrat. Dazu gesellen sich unter anderem Wund- und Heilsalben, Muskelcreme oder auch Erkältungsmittel. Der große pflegende Bereich kümmert sich vor allem um Gesicht, Mund und Haut, und in der Kategorie Wohlfühlen finden sich Duschgels, Seifen, Shampoos und Raumdüfte. „Sehr wichtig ist uns immer die Herkunft unserer Rohstoffe. Wir beziehen Rohstoffe und Verpackungen häufig aus der Region. Vertrauensvolle Lieferanten aus Deutschland oder dem mediterranen Raum sind für uns die erste Wahl. Immer nur beste Qualitäten sind die Leitschnur wenn es um die Sicherheit für unsere Kunden geht. Schließlich kommen wir aus der Pharmazie“ erläutert Markus Valet und ergänzt: „Durch die gesicherte Belieferung in langjährigen Lieferantenbeziehungen gab es für uns auch keinerlei Probleme während der Pandemie.“

Dass bei der Produktion – das gesamte Produktsortiment, abgesehen von Wickeltextilien, kommt übrigens aus Schwaig-Behringersdorf – alle pharmazeutischen Standards eingehalten werden, ist selbstverständlich. Ein Neubau, der mit seiner hochmodernen Technik erst vor zwei Jahren in Betrieb ging, bietet alle Reinheitsstufen. Zudem werden alle Schritte dokumentiert und die Fertigung allen gesetzlichen Anforderungen kontinuierlich angepasst.

Neue Wege

„Uns zwingt niemand, ständig neue Produkte auf den Markt zu bringen. Aber natürlich nehmen wir immer gerne Anregungen von Kunden auf, beispielsweise im Sportbereich oder auf Messen“, betont Florian Valet, zuständig für die Produktentwicklung. Ganz neue Wege geht Retterspitz demnächst auch mit der Eröffnung des ersten eigenen Stores im Augustinerhof, gleich neben dem Nürnberger Hauptmarkt. Dort beim Deutschen Zukunftsmuseum und dem Karl-August Neighborhood Hotel kommt der Traditionsbetrieb mit seinem hochwertigen Sortiment und einer zeitgemäßen Präsentation noch näher zum Kunden.

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