Ein Leben im Gleichgewicht

3. März 2020 | Business

Durch Work-Life-Balance garantiert mehr Lebensqualität.

Text: Till Ochner
Wenn es um eine gute Balance geht und alles sicher im Lot sein soll, denkt man ans Gleichgewicht beim Stehen und Gehen, an Artisten auf dem Hochseil oder Radfahrer-Anfänger. Aber auch eine vernünftige und ausgewogene Ernährung soll die notwenige Balance gewährleisten.

Dies wissen natürlich ebenfalls die Lebensmittelproduzenten und versehen gern Milcherzeugnisse wie Frischkäse und Joghurt, Snack-Riegel oder gar eine Fertigpizza mit dem Prädikat „balance“ und hoffen so auf zahlreiche Käufer. Allein das häufige Ersetzen von natürlichem Fett durch billiges Wasser oder der Austausch von Zucker durch Süßstoff sorgen kaum für eine ausgewogene und gesunde Nahrung. Auch der militante Verzicht auf ganze Lebensmittelgruppen wie Fleisch und Fisch, Kohlehydrate oder Milch, Eier oder sogar Gemüse kann keine optimale und ausbalancierte Ernährung bedeuten. Gerade der kompromisslose Verzicht verhindert auch den Spaß am Essen, der für ein inneres Gleichgewicht doch so wichtig ist. Dieses Gleichgewicht im Leben wird heute meist mit „Work-Life-Balance“ beschrieben. Damit sollen die Bereiche Beruf, Familie und Freizeit mit sozialen Aktivitäten ins Gleichgewicht gebracht werden, sich gegenseitig nicht behindern und im optimalen Fall sogar unterstützen. Schon im 16. Jahrhundert wusste die spanische Ordensfrau Teresa von Avilla: „Tu deinem Leib etwas Gutes, damit deine Seele Lust hat, darin zu wohnen“.

Es mag eine typisch deutsche Eigenschaft sein, dass eine besondere Verantwortung dem Job gegenüber vorherrscht. Mehr Gelassenheit in der Arbeit und mehr Schwergewicht auf die Freizeit finden sich in den meisten Nachbarländern. Den Deutschen plagt nicht selten sogar ein schlechtes Gewissen, wenn er sich zu viel Spaß neben beziehungsweise nach der Arbeit gönnt.

Bei Kieser Training genügen schon 2×30 Minuten Training pro Woche genügen um seine eigene Gesundheit zu fördern. Einst sagte schon Werner Kieser, der Gründer der Schweizer Franchise-Kette: „Der Rücken hält uns gerade. Wenn Sie mit dem Rücken Probleme haben, sind Sie ein gebrochener Mensch.“ Der gelernte Schreiner wird dieses Jahr 80. Das Training bei den zwei Kieser-Niederlassungen in Nürnberg-Bärenschanze und Nürnberg-Zerzabelshof ist auf gesundheitsorientiertes Krafttraining an Maschinen spezialisiert und zielt darauf ab, Muskeln sicher und effizient aufzubauen. „Training ist Medizin!“ heißt es bei Kieser Training, „daher verbinden wir, auch durch unsere Kooperationsärzte – die Medizin eng mit dem Krafttraining“, erklärt Fabian Keim, Geschäftsleiter von Kieser Training. Dabei wird gänzlich auf Ablenkung verzichtet. Keine laute Musik, TV-Geräte oder Saftbars – ein bewusster Ansatz zu mehr Entschleunigung.

Kieser Training zur Förderung der eigenen Gesundheit.
Bild: Günter Lenz / Kieser Training
Ein Ort der Entspannung und des Wohlbefindens.
Bild: TucherFit
Ein gänzlich anderes Konzept findet man bei TucherFit auf dem Marienberg-Campus. Das „Feel-Konzept“ verbindet Fitness, Entspannung, Ernährung und Lebenskraft. „Durch Bewegung, Ernährungsberatung und Stressbewältigung werden die allgemeine Gesundheit sowie die körperliche und mentale Fitness der Mitglieder gefördert“ erläutert Studio-Leiter Peter Weigand. Ob nun die innere Balance, Kraft aufgebaut oder ein Halbmarathon ansteht – die Trainer begleiten einen bis zum persönlichen Erfolg. Auf 2.000 qm Fläche Indoor und 1.000 qm Outdoor wird in einzigartiger Atmosphäre die Work-Life-Balance ins Gleichgewicht gebracht.

Wie aber können Betriebe einen effektiven Beitrag zur Work-Life-Balance der Mitarbeiter ermöglichen? Sofern es der Produktionsablauf ermöglicht, bieten sich flexible Arbeitszeiten und auch Home Office an. Alternativ kann in größeren Unternehmen eine eigene Kinderbetreuung, Gesundheitsangebote oder auch ruhige Rückzugsorte im Betrieb zur nötigen Balance führen. Dies haben viele Unternehmen erkannt – schließlich profitieren sie von einer größeren Mitarbeiterbindung, einer besseren Gesundheit und einer gesteigerten Motivation, die im Gegenzug zu mehr Arbeitszufriedenheit und einer Leistungssteigerung führt. Das Unternehmensimage wird verbessert, und der Wettbewerb auf dem ohnehin angestrengten Arbeitgebermarkt gefestigt.

In der freien Zeit dagegen lässt es sich bestens abschalten und beim Sport erholen. Das können Spaziergänge sein, Aktivitäten in einem Verein aber eben auch regelmäßige Besuche in einem Fitnessstudio. Nicht nur am Feierabend oder Wochenende, auch in der Mittagspause bieten sich kurze Zwischenstopps mit Bewegung an. Diese Pausen, wie intensiv gestaltet auch immer, helfen einem gesunden Gleichgewicht allemal. Winston Churchill hatte vollkommen Recht: „Man muss dem Körper Gutes tun, damit die Seele Lust hat darin zu wohnen“.

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