Who Am I

7. Juli 2021 | People

Wer bin ich, wo sind meine Stärken und meine Werte in dieser Welt? Diesen Fragen geht die Künstlerin Isabel Heinlein nach, deren Arbeitsplatz hoch über den Dächern von Nürnberg einen atemberaubenden Blick über die Stadt preisgibt. In ihren Bildern spielt die Emanzipation der jungen Frau eine große Rolle, zwischenmenschliche Beziehungen, genauso wie die Selbstfindung, das digitale Zeitalter und die Fähigkeit Dinge mit Humor zu nehmen.
Interview: Magdalena Kick und Daniel Wickel Bilder: Daniel Dostal
Die gebürtige Neumarkterin widmete sich bis vor einigen Jahren dem Jurastudium, doch durch ein persönliches Erlebnis hat sie zur Kunst zurück gefunden. „Schon als Kind habe ich ständig alles bemalt. Sicher war vor mir fast nichts“, lacht die 26-jährige Wahlnürnbergerin. Und so studiert sie nunmehr Raum- und Eventdesign an der TH in Nürnberg und arbeitet als selbstständige Künstlerin.

Ihre Arbeiten sind meist eine Mischung aus Graffiti und Acryl, wilde Kombinationen, leuchtende Farben und mehrere unterschiedliche Bildebenen übereinander. „Ich möchte mit Humor verwirren. Der Betrachter soll sich seine eigenen Gedanken zu meinen Bildern machen“, schmunzelt Heinlein, die sich selbst Bellaworx nennt und sich aktuell für ihre Ausstellung „WHO AM I“ wappnet.

Bild rechte Seite
Die Künstlerin erschafft farbenfrohe Kunstwerke.
Hintergrundbild linke Seite
Im Atelier der Künstlerin Isabel Heinlein.
Neben Arbeiten für das Café Zentral und den Club Schimanski erschafft sie zur Zeit aus einer weißen Fingerplastik farbenfrohe Kunstwerke für den Partyservice Wahler. „Kreativität ist experimentieren, wachsen und Risiken eingehen. Figuration und Abstraktion liegen für mich sehr eng beieinander und ich möchte durch meinen Blickwinkel neues zeigen“, erzählt sie über ihr Schaffen. Wenn Ende Juli ihre vierwöchige Ausstellung in ihrem Atelier mit einer Vernissage beginnt, möchte sie im August die Bilder auch einer breiten Öffentlichkeit präsentieren. Schon jetzt kann ein persönlicher Termin bei ihr gebucht werden. Natürlich wie immer hoch über den Dächern Nürnbergs und mit einem traumhaft schönen Blick über die Stadt.

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